Die Kunst des Kochens....
Kochen und die Mikrowelle anstellen, sind zwei sehr unterschiedliche Dinge!!!
Diese nette Erfahrung durfte ich nun selbst am eigenen Leibe erfahren. Es war mal wieder einer dieser wunderbaren Tage, an denen ich bis spät abends arbeiten musste und mit Kollegen im Büro festsaß. Auf Lieferservice hatten wir keine Lust also durchstöberten wir die Küche und fanden zwei Dosen Tomatensoße, diverse Pastavarianten, Käse, verschiedene Gemüseüberreste und Puddingpulver. Soweit so gut und an sich kein Probelm, dachte ich...
Wir Mädels übernahmen Salat und Nachtisch und die Jungs sollten sich den Nudeln und der Soße widmen. Wir verzogen uns also in den Vorraum zum Schnippeln und die Männer durften den Herd in Beschlag nehmen. Der nette und zugleich chaotische Anfang bestand schon einmal darin, dass die Herren der Schöpfung die Dosen mit der Soße OHNE den Deckel zu öffnen in die Mikrowelle stellten und sich wunderten, dass sich in dieser bunte Farbstreifen kreuzten. Sie merkten offenbar von alleine, dass das Metal nicht der beste Behälter dafür war und entschieden sich doch lieber einen Topf zu nehmen und das Ganze auf dem Herd zu erwärmen.
Man denkt ja nun, schlimmer kann es schon gar nicht mehr kommen, aber falsch. Es geht noch besser. Eine der bestimmt einfachsten Sachen der Welt ist meiner Meinung nach Nudeln kochen. Zuerst Wasser aufsetzten, die Nudeln rein und zehn Minuten kochen, fertig. Nicht bei meinen Kollegen. Unsere Büroküche ist jetzt nun nicht mit der kulinarischen Kochvielfalt ausgestattet und da sich nun mal das Geschirr von einem ganzen Tag neben der Spüle stapelte und der letzte saubere Topf Verwendung für die Tomatensoße gefunden hatte, entschieden sich die Männer für den Wasserkessel. Was ist auch falsch daran, Wasser in einem Wasserkessel zum Kochen zubringen? Bis zu dem Punkt an sich Nichts. Der einzigste Fehler war nur, dass sie die gesamte Packung Spaghettis ebenfalls in den Wasserkessel schoben und fröhlich dabei zusahen, wie vereinzelt mal eine Nudel aus der Öffnung luscherte.
Ich meine allein die Idee, Nudeln im Wasserkocher zu kochen, ist schon kreativ, aber definitiv nicht zu empfehlen. Wie auch nicht anders zu erwarten quollen die Nudeln so arg auf, dass der Kessel wohl von seiner Größe nicht ganz ausreichend war und so kamen sie aus allen Ecken und Löchern heraus. Das Wasser war schneller verkocht als die Männer damit gerechnet haben und so klebten sämtliche nicht heraus gequollenen Nudeln am Kesselboden und brannten sich ihren Platz dorthinein. Während dem verlorenen Kampf mit den Nudeln, vergaßen sie auch noch vollkommen die Soße und jeder hat bestimmt schon einmal gesehen, was mit Tomtatensoße passiert, wenn sie kocht.
Es macht einmal so richtig schön Blubb, der Topf ist dann leer und die Küche ist in ein wunderschönes dunkles Rot getaucht, sowie die Kollegen und alles andere sich im Raum befindliche. Eine weiße Küche sieht danach sehr spektakulär aus... Wer will in solch einem Moment dann schon an Versagen denken? Keiner und deswegen wurden die Männer nun richtig kreativ... Um nicht ganz unfähig darzustehen, fingen sie an den Parmesankäse zu raspeln. Nette Idee, wenn sie dafür nicht unbedingt den Drahtschwamm zum Reinigen für die Töpfe genommen hätten.
Aus Sicht der Männer hatten wir als nun nicht essbare Nudlen, die Soße war in der gesamten Küche verteilt und der Käse hing im Topfschwamm...
Nichts ahnend saßen wir im Vorraum und schneideten Salat und rührten den Pudding an. Freuten uns auf Nudeln mit Soße und Käse. Nach einer halben Stunde, der Hunger war groß, ging meine Kollegin in die Kuche und was fand sie da? Ein enormes Chaos. Die Männer, die beim großen Blubb ja ebenfalls in der Küche standen, sahen aus als hätten sie ein blutiges Massaka angerichtet hätten. Die Der Wasserkocher war Anblick des Grauens und der Käse war auch nicht mehr genießbar.
Die einzige Rettung diesen Abend war nur noch der Griff zum Telefon und die Schnellwahltaste von unserem Stammitaliener. Die Bestellung für diesen Abend war einfach. Viermal Spaghetti mit Tomatensoße und eine extra Portion Parmesankäse. Der Blick des Boten war unbezahlbar, als er die Protionen in der Küche abstellen wollte.
Wenn das Saubermachen der Küche ebenfalls nur so wenige Minuten gedauert hätte, wie die Lieferung des Abendessens, wäre ich super glücklich gewesen, allerdings war das hier nicht der Fall. Wir taten zwar unser Bestes, aber die Reinigungskräfte waren semibegeistert, als sie das am nächsten Morgen sahen. Eine positive Wirkung hatte dieses Ereignis jedoch trotzdem. Neudeutsch Teambuilding. Ich bezweifel nämlich, dass ich selten einen so geilen Abend mit meinen Kollegen hatte. Und keine Frage, das Thema wurde zum absoluten Runninggag. Sobald die Jungs jetzt in der Küche stehen, gibt es warnende Kommentare der Kollegen.
Ich muss gestehen, ich werde wohl nie wieder Nudeln mit Tomatensoße essen können ohne an diesen Abend zu denken. Das highlight war eigentlich, dass wir vor lauter Lachen und Chaos den Pudding vergessen hatten. Der Stand noch am nächsten Tag in der Küche und erfreute den ein oder anderen Kollegen, der sich zum Frühstück eine schöne Portion Pudding gönnte.
Und die Moral von der Geschicht - Köche gibt es, oder es gibt sie nicht
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Diese nette Erfahrung durfte ich nun selbst am eigenen Leibe erfahren. Es war mal wieder einer dieser wunderbaren Tage, an denen ich bis spät abends arbeiten musste und mit Kollegen im Büro festsaß. Auf Lieferservice hatten wir keine Lust also durchstöberten wir die Küche und fanden zwei Dosen Tomatensoße, diverse Pastavarianten, Käse, verschiedene Gemüseüberreste und Puddingpulver. Soweit so gut und an sich kein Probelm, dachte ich...
Wir Mädels übernahmen Salat und Nachtisch und die Jungs sollten sich den Nudeln und der Soße widmen. Wir verzogen uns also in den Vorraum zum Schnippeln und die Männer durften den Herd in Beschlag nehmen. Der nette und zugleich chaotische Anfang bestand schon einmal darin, dass die Herren der Schöpfung die Dosen mit der Soße OHNE den Deckel zu öffnen in die Mikrowelle stellten und sich wunderten, dass sich in dieser bunte Farbstreifen kreuzten. Sie merkten offenbar von alleine, dass das Metal nicht der beste Behälter dafür war und entschieden sich doch lieber einen Topf zu nehmen und das Ganze auf dem Herd zu erwärmen.
Man denkt ja nun, schlimmer kann es schon gar nicht mehr kommen, aber falsch. Es geht noch besser. Eine der bestimmt einfachsten Sachen der Welt ist meiner Meinung nach Nudeln kochen. Zuerst Wasser aufsetzten, die Nudeln rein und zehn Minuten kochen, fertig. Nicht bei meinen Kollegen. Unsere Büroküche ist jetzt nun nicht mit der kulinarischen Kochvielfalt ausgestattet und da sich nun mal das Geschirr von einem ganzen Tag neben der Spüle stapelte und der letzte saubere Topf Verwendung für die Tomatensoße gefunden hatte, entschieden sich die Männer für den Wasserkessel. Was ist auch falsch daran, Wasser in einem Wasserkessel zum Kochen zubringen? Bis zu dem Punkt an sich Nichts. Der einzigste Fehler war nur, dass sie die gesamte Packung Spaghettis ebenfalls in den Wasserkessel schoben und fröhlich dabei zusahen, wie vereinzelt mal eine Nudel aus der Öffnung luscherte.
Ich meine allein die Idee, Nudeln im Wasserkocher zu kochen, ist schon kreativ, aber definitiv nicht zu empfehlen. Wie auch nicht anders zu erwarten quollen die Nudeln so arg auf, dass der Kessel wohl von seiner Größe nicht ganz ausreichend war und so kamen sie aus allen Ecken und Löchern heraus. Das Wasser war schneller verkocht als die Männer damit gerechnet haben und so klebten sämtliche nicht heraus gequollenen Nudeln am Kesselboden und brannten sich ihren Platz dorthinein. Während dem verlorenen Kampf mit den Nudeln, vergaßen sie auch noch vollkommen die Soße und jeder hat bestimmt schon einmal gesehen, was mit Tomtatensoße passiert, wenn sie kocht.
Es macht einmal so richtig schön Blubb, der Topf ist dann leer und die Küche ist in ein wunderschönes dunkles Rot getaucht, sowie die Kollegen und alles andere sich im Raum befindliche. Eine weiße Küche sieht danach sehr spektakulär aus... Wer will in solch einem Moment dann schon an Versagen denken? Keiner und deswegen wurden die Männer nun richtig kreativ... Um nicht ganz unfähig darzustehen, fingen sie an den Parmesankäse zu raspeln. Nette Idee, wenn sie dafür nicht unbedingt den Drahtschwamm zum Reinigen für die Töpfe genommen hätten.
Aus Sicht der Männer hatten wir als nun nicht essbare Nudlen, die Soße war in der gesamten Küche verteilt und der Käse hing im Topfschwamm...
Nichts ahnend saßen wir im Vorraum und schneideten Salat und rührten den Pudding an. Freuten uns auf Nudeln mit Soße und Käse. Nach einer halben Stunde, der Hunger war groß, ging meine Kollegin in die Kuche und was fand sie da? Ein enormes Chaos. Die Männer, die beim großen Blubb ja ebenfalls in der Küche standen, sahen aus als hätten sie ein blutiges Massaka angerichtet hätten. Die Der Wasserkocher war Anblick des Grauens und der Käse war auch nicht mehr genießbar.
Die einzige Rettung diesen Abend war nur noch der Griff zum Telefon und die Schnellwahltaste von unserem Stammitaliener. Die Bestellung für diesen Abend war einfach. Viermal Spaghetti mit Tomatensoße und eine extra Portion Parmesankäse. Der Blick des Boten war unbezahlbar, als er die Protionen in der Küche abstellen wollte.
Wenn das Saubermachen der Küche ebenfalls nur so wenige Minuten gedauert hätte, wie die Lieferung des Abendessens, wäre ich super glücklich gewesen, allerdings war das hier nicht der Fall. Wir taten zwar unser Bestes, aber die Reinigungskräfte waren semibegeistert, als sie das am nächsten Morgen sahen. Eine positive Wirkung hatte dieses Ereignis jedoch trotzdem. Neudeutsch Teambuilding. Ich bezweifel nämlich, dass ich selten einen so geilen Abend mit meinen Kollegen hatte. Und keine Frage, das Thema wurde zum absoluten Runninggag. Sobald die Jungs jetzt in der Küche stehen, gibt es warnende Kommentare der Kollegen.
Ich muss gestehen, ich werde wohl nie wieder Nudeln mit Tomatensoße essen können ohne an diesen Abend zu denken. Das highlight war eigentlich, dass wir vor lauter Lachen und Chaos den Pudding vergessen hatten. Der Stand noch am nächsten Tag in der Küche und erfreute den ein oder anderen Kollegen, der sich zum Frühstück eine schöne Portion Pudding gönnte.
Und die Moral von der Geschicht - Köche gibt es, oder es gibt sie nicht
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